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		<title>ciffis mobiles bureau</title>
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		<title>Geleugnete Schuld</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 13:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gustav Wyneken]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom Stand und Stillstand der Missbrauchsdebatte Von Christian Füller Preview aus der Märzausgabe 2012 der Blätter für deutsche und internationale Politik    Genau vor zwei Jahren begannen Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder an renommierten Internaten die Gesellschaft aufzurütteln. Die Politik &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2012/02/18/geleugnete-schuld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=621&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom Stand und Stillstand der Missbrauchsdebatte</h2>
<h2>Von Christian Füller</h2>
<address>Preview aus der Märzausgabe 2012 der <a title="Blätter" href="www.blaetter.de/aktuell" target="_blank">Blätter</a> für deutsche und internationale Politik</address>
<address>  </address>
<p><strong>Genau</strong> vor zwei Jahren begannen Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder an renommierten Internaten die Gesellschaft aufzurütteln. Die Politik unternimmt nun erstmals den Versuch, die Situation der Betroffenen und Leiden- den zu verbessern. Aber wie weit ist die Nation mit der Selbstaufklärung wirklich gekommen? <span id="more-621"></span>Wer wissen möchte, ob und was die deutsche Gesellschaft aus den vielen Enthüllungen sexueller Gewalt gelernt hat, muss vielleicht mit einer Szene beginnen. (&#8230;)</p>
<div>
<p>Diese musste zur Kenntnis nehmen, so beschreibt es ein Opfervertreter,</p>
<blockquote><p>„dass Missbrauch ein allgegenwärtiges soziales Phänomen ist, eine Epidemie, die Institutionen <a href="http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2010/11/26/a0050" target="_blank">unterwandert</a>“.</p></blockquote>
<p>Die bevorzugten Orte sind Einrichtungen mit Kindern: Kindergärten, Schulen, Heime, Krankenhäuser, Spielplätze, Internate sowieso. Mehr als ein Jahr nach dem Beginn der gesell- schaftlichen Debatte, im Herbst 2011, wurde in Berlin das Täterkollektiv einer stadtbekannten Parkeisenbahn enttarnt, das in der Bahn jahrelang Kinder missbraucht hatte. (<a title="BZ" href="http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/der-boese-schaffner-von-der-wuhlheide-article1291141.html" target="_blank">BZ 2011</a>)</p>
<p>Die Orte legen eine gezielte Auswahl durch Pädokriminelle nahe: Missbrauch geschieht überall da, wo sich Kinder aufhalten, häufiger da, wo sie auch übernachten oder wo es unbeobachtete Nischen gibt. Missbrauch wird begünstigt, wenn Erwachsene das Bedürfnis nach Anerkennung von Kindern ausnutzen können; sobald ihnen asymmetrische Machtverhältnisse, und sei es nur für Augenblicke, die Oberhand über Schutzbefohlene geben, steigt die Gefahr. Dass die Übergriffe mit Sex und Macht zu tun haben, drückt das Begriffspaar sexualisierte Gewalt am besten aus. (&#8230;)</p>
<div>
<p><strong><span style="color:#000000;">Es war ein Schock für die Republik, dass massive sexualisierte Gewalt an Kindern in einer liberalen und offenen Schule geschehen konnte. Und dass es sich nicht etwa um kriminelle Zufallstreffer handelte, sondern um ein System, in dem Pädagogen die ihnen überantworteten Kinder planvoll in seelische Notlagen manövrieren, um sich an ihnen sexuell zu befriedigen. Neben der Vergewaltigung von Kindern wurde ein zweites Delikt deutlich: pädagogischer Hochverrat.</span></strong></p>
<p>Bemerkenswerterweise reagierte aber die Community der Reformpädagogen und -schulen ganz anders. Auch sie war zwar empört, aber sie wies sofort und pauschal den Verdacht zurück, dass die sexuelle Gewalt etwas mit den Gründungsmythen der Reformpädagogik selbst zu tun haben könnte. Reformpädagogen treten ihrem eigenen Anspruch nach sensibel und emphatisch auf; gegenüber den Opfern des Missbrauchs aber reagierten sie häufig mit purer Ignoranz.</p>
<blockquote><p>Nirgendwo sind die Mechanismen des Verdrängens und Vertuschens besser zu beobachten als bei den Reformpädagogen.</p></blockquote>
<p>Und sie sind bis heute aktuell. Von wenigen Ausnahmen abgesehen16 lehnt ausgerechnet die reformpädagogische Zunft den kritischen Diskurs über sexuelle Gewalt in ihren Reihen völlig ab. (&#8230;) &gt;&gt;&gt; Märzausgabe der <a title="Blätter" href="www.blaetter.de/aktuell" target="_blank">Blätter</a></p>
</div>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/621/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=621&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Selbstbedienungs-Professoren</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 09:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beamte]]></category>
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		<description><![CDATA[Preview des Kommentars für den Deutschlandfunk, morgen, Sonntag, 19.2.12, 6:05 Uhr    Das Urteil über die Professorengehälter ist ein Selbstbedienungsurteil VON CHRISTIAN FÜLLER Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat gesprochen: Deutsche Professoren verdienen zu wenig. Ausgerechnet. Die Hochschullehrer müssten, so sagen &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2012/02/18/selbstbedienungs-professoren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=613&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Preview des Kommentars für den Deutschlandfunk, morgen, Sonntag, 19.2.12, 6:05 Uhr</address>
<address>  </address>
<h3>Das Urteil über die Professorengehälter ist ein Selbstbedienungsurteil</h3>
<p><strong>VON CHRISTIAN FÜLLER</strong></p>
<p>Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat gesprochen: Deutsche Professoren verdienen zu wenig. Ausgerechnet.</p>
<p>Die Hochschullehrer müssten, so sagen es die Richter, entweder ein amtsangemessenes Grundgehalt bekommen.<span id="more-613"></span></p>
<p>Oder ihre Leistungsbezüge müssen „für jeden Amtsträger zugänglich und hinreichend verstetigt“ sein. So lautet der Originalton aus Karlsruhe mit dem Aktzeichen „2 BvL 4/10“.</p>
<p>Man muss sich solche Sätze auf der Zunge zergehen lassen, um ihren – pardon – irrwitzigen Gehalt auskosten zu können: Leistungszulagen für Professoren müssen sicher und stetig sein – das heißt, sie sollen also gar nicht für Leistung, sondern für Anwesenheit gezahlt werden!</p>
<p>Das Urteil ist ein Privilegienurteil. Professoren aus Karlsruhe – fast alle Verfassungsrichter gehören diesem Stand an – verteilen an die anderen Professoren im Land Vergünstigungen.</p>
<p>Amtsangemessene Bezüge Lebenslange Alimentation?</p>
<p>Was muss eigentlich ein Hartz-IV Empfänger denken, der seit Jahren auf<br />
sein Existenzminimum und die Erhöhung der viel zu niedrigen Kinderzuschüsse wartet?</p>
<p>Was sagt der deutsche Normalbürger, dem die Steuerprogression den Gehaltsstreifen in der Mitte zerreißt?</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Die Alimentation setzt ja voraus, dass der Staat nicht pleite gehen kann. Wir müssen aber miterleben, dass Griechenland de facto pleite ist, und Portugal auch, und womöglich Italien. Während also die Staaten wie Dominosteine fallen, und deutsche und europäische Sparkommissare in Athen die Entlassung von Tausenden Beamten durchsetzen, in dieser Zeit kramen die Verfassungsrichter preußische Prinzipien aus der Gruft – und verteilen Sonderrechte an deutsche Professoren.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Das Urteil stammt aus einer anderen Zeit. Es trägt ein Aktenzeichen – vielleicht ist das das Problem.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/613/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=613&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gutenberg im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[didgitales Schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hüppe]]></category>
		<category><![CDATA[neues Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schulbuchverlage präsentieren ihr digitales Bücherregal, aus dem sich Lehrer, Schulen und Eltern mit Lehrwerken bedienen können. Der Nachteil: In dem Portal www.digitale-schulbuecher.de gibt erst mal nur Printversionen, die ins Netz kopiert wurden. Alle avancierten und wichtigen Funktionen wie Filme &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2012/02/15/gutenberg-im-netz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=594&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Schulbuchverlage präsentieren ihr digitales Bücherregal, aus dem sich Lehrer, Schulen und Eltern mit Lehrwerken bedienen können. Der Nachteil: In dem Portal <a title="digitale schulbücher" href="http://www.digitale-schulbuecher.de/infos.html" target="_blank">www.digitale-schulbuecher.de</a> gibt erst mal nur Printversionen, die ins Netz kopiert wurden. Alle avancierten und wichtigen Funktionen wie Filme oder Töne und kooperative Erweiterungen sind bisher nicht im Angebot.<span id="more-594"></span></h3>
<p>Ehrlich gesagt ist bisher überhaupt nichts im Angebot. Denn derzeit sieht man lediglich eine preview-Version. Ab dem Schuljahr 2012/13 ist die Seite dann so freigeschaltet und das System so weit, dass man wirklich Bücher kaufen kann. Im preview-book-store auf der Messe didacta kann man rund 40 Bücher aller beteiligten 27 Verlage begutachten. Es sind ins Netz kopierte Versionen, bei denen einige einfache Funktionen der Bearbeitung möglich sind. Hyroglyphische Anmerkungen oder Abblendungen etwa.</p>
<p>Die Idee ist, so Martin Hüppe, der digitale Frontmann von Cornelsen, &#8220;für den digitalen Wildwuchs bei der Technologie im Klassenzimmer einen einheitlichen Standard zu setzen.&#8221; Das bedeutet: Die Plattform enthält Angebote aller Schulbuchverlage, die mitmachen wollen. Und die Angebote sollen auf allen Geräten und Betriebssystemen laufen, die auf dem Markt sind. (Außer Linux, was noch keinen Kundenstatus habe, weil Schulen kaum Linux-Betriebssysteme aufweisen.) Die Schulbuchverlage insgesamt haben folgendes Ziel laut Hüppe: &#8220;Wir verstehen uns nicht als Drucker, sondern als Lösungsanbieter.&#8221;</p>
<p>Warum sind die derzeit zu sehenden digitalen Schulbücher in Wahrheit online-Versionen des gedruckten Buches? Da kam richtig Wallung in die Bude. Offenbar mussten die Verlage, die schon mehr können, also auch mit Filmen, Ton und Bildern angereicherte &#8220;Bücher&#8221; auf zwei Nachzügler warten: 1) Auf die anderen Verlage, die bremsen. &#8220;Sicher wird es Verlage geben, die ihre Printprodukte so ins virtuelle Regal stellen, wie sie heute sind.&#8221; Das sagte einer der Leute auf dem Podium, und sein Igittigitt war deutlich zu spüren. 2) Auf die Lehrer: &#8220;Wir haben auch komplexe Produkte im Angebot, natürlich&#8221;, sagte Martin Hüppe. &#8220;Aber die Lehrer haben diese Angebote oft nicht angenommen. Wir haben jetzt erstmal einen Schritt zurück gemacht.&#8221;</p>
<p>Können Schüler eigene Kapitel an die Bücher anbringen &#8211; und sie zurück ins Regal stellen? Das gibt es bislang nicht, sagte einer. Und Martin Hüppe ergänzte sofort: &#8220;Wenn diese Funktion verlangt wird, dann werden wir sie liefern. Unser Maßstab ist der Kunde, aber bisher ist die Nachfrage nach so einer Funktion noch nicht an uns herangetragen worden.&#8221;</p>
<p>Das Resumee durfte eine Lehrer aus NRW sprechen, der Fortbildung für das Lernen2.0 anbietet: &#8220;Man hat den Eindruck, dass es sich um digitale Varianten ihrer gedruckten Bücher handelt.&#8221;</p>
<p>So ist es. Mehr gibt es bis dato nicht zu vermelden von den Schulbuchverlagen als Verband auf der größen Bildungsmesse Europas.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/594/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=594&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Pisa10: die multiplizierte Krise</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsrevolution]]></category>
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		<description><![CDATA[Mindmap für den RadioTalk mit Peter Kapern zu zehn Jahren Pisa: Die verdreifachte Krise Pisakrisedreifach<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=580&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://robertcaesar.files.wordpress.com/2011/12/3krisen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-591" title="3krisen" src="http://robertcaesar.files.wordpress.com/2011/12/3krisen.jpg?w=640&#038;h=426" alt="" width="640" height="426" /></a>Mindmap für den RadioTalk mit Peter Kapern zu zehn Jahren Pisa: Die verdreifachte Krise</p>
<p><a href="http://robertcaesar.files.wordpress.com/2011/12/pisakrisedreifach.pdf">Pisakrisedreifach</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/580/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/580/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=580&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">3krisen</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Schuldemokratie2.0, offen &#8211; und total trivialisiert</title>
		<link>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/27/offene-triviale-schulerdemokratie2-0/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 19:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[Chancengleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Speedlab]]></category>

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		<description><![CDATA[Können digitale Instrumente und das Web2.0 Schule demokratisieren? Thesen für das Kölner speedlab der Werkstatt bpb. Kommentare erwünscht.    Die Schulen stehen vor einem widersprüchlichen Prozeß: Das Web2.0 erhöht prinzipiell die partizipativen Formen – aber zugleich trivialisieren und verflüssigen die &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/27/offene-triviale-schulerdemokratie2-0/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=568&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Können digitale Instrumente und das Web2.0 Schule demokratisieren?</span></h2>
<address>Thesen für das Kölner <a title="speedlab köln" href="http://werkstatt.bpb.de/2011/11/programm-speedlan2-bytes-blogs-boards-und-bildung/" target="_blank">speedlab der Werkstatt bpb</a>. Kommentare erwünscht. </address>
<address> </address>
<ol start="0">
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Die Schulen stehen vor einem widersprüchlichen Prozeß: Das Web2.0 erhöht prinzipiell die partizipativen Formen – aber zugleich trivialisieren und verflüssigen die neuen Instrumente demokratisches Handeln in der Schule. Alles wird unverbindlicher, Demokratie wird banalisiert.<span id="more-568"></span></span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Web2.0-Plattformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Möglichkeiten des einzelnen Schülers sichtbarer machen. Das bezieht sich zunächst auf den Prozeß des Lernens, der sich enorm verändern wird. Das Lernen wird individueller und zugleich kooperativer (Bsp. Geschütztes Weblog bei der Erstellung einer Schülerzeitung) Es geht hier um eine inhaltlich orientierte, stark intensivierte Teilnahme am Lernen, das deutlichere Entwickeln der individuellen Potenziale und zugleich der Stärkung der Klassen- und Schulpolis. </span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Schule steht in diesem Prozeß freilich erst am Anfang. Es ist aus kulturellen (technikfeindlicher Lehrerhabitus) und finanziellen Gründen schwer zu prognostizieren, inwieweit das (Sub-)System Schule den Impuls konstruktiv aufnehmen kann/wird. </span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Es ist durchaus vorstellbar, dass die Modernisierungsblockade im Schulsystem dazu führt, dass die ungleichzeitige Ausbreitung von Schul2.0 den digital divide unter den Schulen verschärfen wird. Schulen sind ein Subsystem der Gesellschaft, das sich gegen eine Digitalisierung sträubt. Der online-Tsunami wird freilich nicht aufzuhalten sein, daher ist eine überfallartige Ausbreitung und unkritische Übernahme von Web2.0 denkbar. </span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Das ist kein Vorteil für „Demokratisierung durch Digitalisierung“. Schon die halbwegs reflektierte soziale Innovation „Lernen- und Mitbestimmen2.0“ führt zu Merkwürdigkeiten in der Szene: Es findet eine seltsame Fragmentierung und Apolitisierung des Diskurses statt. Die Vielfalt an demokratischen Kanälen erhöht die Beteiligungsmöglichkeiten – und verflüssigt bzw. trivialisiert die Meinungsbildung. (Schulische) Demokratie wird unverbindlicher und unberechenbarer. </span><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Der institutionell regulierte demokratische Prozeß ist zwar hermetischer, aber auch professioneller. Es kommt darauf an, die institutionellen und den offen-partizipativen Formen aufeinander abzustimmen bzw. den ersten durch den zweiten zu ergänzen. </span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Direkte Beteiligung durch spezielle online-Voten etwa sind ein spannendes Instrument für das Feststellen von Meinungsbildern. Sie sind einsetzbar wie das Instrument der Bürgerinitiative: punktuell, Sachfrage. (Bsp. Elternblog, das das Informationsmonopol der Schulleitung sprengt) </span></li>
<li><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Reguläre demokratische Abstimmungen via Netz sind m.E. nur als Ergänzung denkbar. Schülerdemokratie2.0 ist eher direkte personale Beteiligung und permanente politische Bildung (durch inhaltliche Teilhabe) als entpersonalisierte demokratische Verfahren. </span></li>
</ol>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/568/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/568/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=568&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>KMK ignoriert Völkerrecht</title>
		<link>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/24/kmk-ignoriert-volkerrecht/</link>
		<comments>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/24/kmk-ignoriert-volkerrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[besondere Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Konvention]]></category>
		<category><![CDATA[Förderschulen]]></category>
		<category><![CDATA[KMK]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kultusminister laden am Freitag, 25. November zu einem presseöffentlichen Fachgespräch. pisaversteher dokumentiert die Erklärung von mittendrin e.V. dazu. mittendrin e.V. http://www.eine-schule-fuer-alle.info/ PRESSEMITTEILUNG UND TERMINHINWEIS Inklusion: Kultusministerkonferenz hat heiße Luft beschlossen Kein bundesweites Recht auf Regelschule? Schon am 20. Oktober &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/24/kmk-ignoriert-volkerrecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=552&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Kultusminister laden am Freitag, 25. November zu einem presseöffentlichen</em> <em>Fachgespräch</em>. <em>pisaversteher dokumentiert die Erklärung von</em> mittendrin e.V. <em>dazu</em>.</p>
<p>mittendrin e.V.</p>
<p>http://www.eine-schule-fuer-alle.info/</p>
<p>PRESSEMITTEILUNG UND TERMINHINWEIS</p>
<p><strong>Inklusion: Kultusministerkonferenz hat heiße Luft beschlossen<br />
Kein bundesweites Recht auf Regelschule?</strong></p>
<p><span id="more-552"></span>Schon am 20. Oktober 2011 hat die Kultusministerkonferenz neue Vereinbarungen über die Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung getroffen. Erst fünf Wochen später, am kommenden Freitag, 25. November 2011, soll der Beschluss veröffentlicht werden. Von den Betroffenenverbänden, die zur Veröffentlichung nicht eingeladen sind, kommt harte Kritik an dem Beschluss:<br />
<strong>Die Kultusministerkonferenz hat sich ihrer Aufgabe verweigert, Standards für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen Bundesländern zu setzen</strong>. „&#8221;Alles kann, aber nichts muss&#8221; &#8211; das ist das Gegenteil von wert setzenden Leitlinien, wie es die Empfehlungen eigentlich sein sollten.“, urteilt Barbara Vieweg vom Deutschen Behindertenrat.</p>
<p><em>Presseöffentliches Fachgespräch „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“<br />
25.11.2011, 13.30 – 16.30 Uhr, Plenarsaal der KMK, Taubenstr. 10, 10117 Berlin<br />
</em><br />
So zeigt das Papier in erster Linie, dass die Schul- und Kultusminister der Bundesländer das Vokabular der Inklusion inzwischen gelernt haben. Da wird in schönen Worten die Einbeziehung der SchülerInnen mit Behinderung in die allgemeinen Schulen beschrieben – allein, ob die Bundesländer dies umsetzen, bleibt ihnen völlig frei gestellt. Forderungen der UN-Konvention werden angesprochen, aber kein Wort darüber verloren, dass und wie sie umzusetzen sind. Sibylle Hausmanns von der BAG Gemeinsam leben – gemeinsam lernen kritisiert:“ Zur Frage der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen findet sich lediglich der lapidare Satz: „Die aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen an den sie betreffenden Angelegenheiten ist selbstverständlich.“ Dass diese Beteiligung im Schulrecht verankert werden muss, empfiehlt die KMK nicht.“<br />
<strong>Für SchülerInnen mit Behinderung heißt dies alles: Wer in Hamburg das Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule hat, kann nach einem Umzug nach Niedersachsen ohne Federlesens in die Sonderschule gesteckt werden.<br />
</strong><br />
An mehreren Stellen verweisen die KMK-Empfehlungen, die uns im Wortlaut vorliegen, auf „regionale Besonderheiten“: Zum Beispiel auf Seite 16:<br />
<em>„Die Formen des gemeinsamen Unterrichts werden durch<strong> regionale Besonderheiten</strong>, das elterliche Wunsch- und Wahlverhalten, individuelle Bedarfe und die Gestaltungsmöglichkeiten der beteiligten Partner bestimmt.“</em><br />
Damit machen die Kultusminister im Schluss die absurde Feststellung, die UNO-Forderung nach gemeinsamem Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung sei quasi <strong>aus Mentalitätsgründen in Deutschland nicht überall verwirklichbar</strong>.<br />
Haben Bayern einen unüberwindlichen Drang, Schüler mit Behinderung auszugrenzen?</p>
<p>In Ihrer Beliebigkeit, urteilt  Edda Schliepack, Präsidiumsmitglied des Sozialverbands SoVD, „ignorieren die Empfehlungen den klaren Vorrang des gemeinsamen Lernens und sprechen stattdessen von einer „Vielfalt der Lernorte“.“</p>
<p><strong>Ihrer wichtigste Aufgabe aus der UN-Behindertenrechtskonvention, nämlich das Recht auf Regelschule für Kinder mit Behinderung zu beschließen, haben sich die Kultusminister schlicht entzogen</strong>. „Die Empfehlungen beschweigen das „Recht auf Regelschule“ für behinderte Kinder statt es anzuerkennen“, stellt Edda Schliepack fest.</p>
<p>Statt dessen wird der in vielen Bundesländern geplante<strong> Bestandsschutz für Sonderschulen von der Kultusminsterkonferenz abgesegnet</strong>. So heißt es auf Seite 17 des Beschlusses:<br />
<em>„Sonderpädagogische Unterstützungssysteme entwickeln<strong> je nach den Gegebenheiten der Region </strong>oder des Bildungssystems länderspezifisch unterschiedliche Profile. Sie tragen einer fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung sonderpädagogischer Bildung, Beratung und Unterstützung Rechnung. Diese können als regionale oder überregionale Einrichtungen einzelne oder mehrere Förderschwerpunkte umfassen und die präventiven, inklusiven und kooperativen Formen fachgerecht unterstützen.“</em></p>
<p>Damit ist auch die völlige Verweigerung inklusiver Schulentwicklung durch Bundesländer aus Sicht der Kultusminsterkonferenz in Ordnung.</p>
<p>Nach 2 ½ Jahren Beratung legt die Kultusministerkonferenz damit „Empfehlungen zur inklusiven Bildung“ vom Charakter eines Besinnungsaufsatzes vor:</p>
<ul>
<li><strong>Keine Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention</strong></li>
<li><strong>Keine länderübergreifende Vergleichbarkeit der Lern- und Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung</strong></li>
</ul>
<p>Wir fordern die Kultusministerkonferenz auf, dieses Alibi-Papier zurück zu nehmen und wirkliche Standards für inklusive Bildung zu erarbeiten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/552/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=552&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Blogger können auch Metternich I + II</title>
		<link>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/21/545/</link>
		<comments>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/21/545/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 17:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bertelsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag: 24. November 2011 = Metternich II Wenn das Adorno wüsste taz Nach einer wrestling-haften Schlammschlacht bei Twitter unter dem Hashtag #ecbi11 habe ich mit ein paar Leuten gesprochen. Ich wollte herauszufinden, ob die wirklich so naiv sind unter den &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/21/545/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=545&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Nachtrag: 24. November 2011 = Metternich II<br />
</em></strong></p>
<p>Wenn das Adorno wüsste <a title="taz" href="http://t.co/TdvmyIQl" target="_blank">taz</a></p>
<p>Nach einer wrestling-haften Schlammschlacht bei Twitter unter dem Hashtag #ecbi11 habe ich mit ein paar Leuten gesprochen. Ich wollte herauszufinden, ob die wirklich so naiv sind unter den Twitter-Teachern und glauben, dass Bertelsmann und BarCamp zusammen passen. <span id="more-545"></span>Ich will die Recherche jetzt nicht in Gänze wiedergeben, weil vereinbart war, die Zitate zu autorisieren. Daran halte ich mich. Aber ich will einen Satz erwähnen, der fiel und der mich sprachlos gemacht hat &#8211; weil ich ihn zuletzt vor ca fünf Jahren von einem durch und durch reaktionären Pressesprecher gehört habe.</p>
<blockquote><p>Können Sie mir Ihren Text vor der Veröffentlichung nochmal zuschicken.</p>
<p>Ihre Zitate?</p>
<p>Nein, den ganzen Text, es könnten ja sachliche Fehler enthalten sein.</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt, es handelte sich hier nicht um eine Recherche im rechtsradikalen Milieu oder bei der Wirtschaft oder in einem abgewickelten Kombinat der verblichenen DDR, wo einem derart absurde Bitten immer wieder angetragen werden<strong><em></em></strong>. Nein, man telefonierte mit den hypermodernen Bloggern und Twitterern der Lehrer- und Piratenszene, jenen Leuten also, die viel auf sich halten, weil sie entweder auf dem Grundgesetz schlafen oder gerade die Parlamente kapern, um die Demokratie zu erneuern. Ich bin nach den Erfahrungen der letzten Tage ganz sicher, dass diese Leute nicht wissen,  dass es so etwas wie Pressefreiheit gibt. Oder schlimmer, dass sie diese Freiheit geringschätzen oder schlicht nicht akzeptieren. Es gibt in Teilen dieser Szene keinen Begriff von Politik und auch keinen von Diskurs. Spaßeshalber habe ich zurückgefragt, ob der Betreffende es sehr cool fände, wenn ich der Kanzlerin die Texte über sie VORAB ZUR AUTORISIERUNG GEBEN SOLLE. Aber er lachte gar nicht mit, sondern versuchte mir ernsthaft zu begründen, wieso er den ganzen Text gern sehen würde.</p>
<p>Im Verlauf der Debatte fragte ein anderer, was denn schon der Unterschied sei, ob Bionade von Dr. Oetker gekauft oder ein BarCamp von Bertelsmann gesponsert werde. Das heißt doch wohl &#8211; wenn man sich denn diesem Argument eine Sekunde hingeben möchte -, dass der durch und durch <em>private</em> Konsum einer Limonade mit dem höchst politischen <em>Diskurs</em> von Ideen und Gedanken auf einem BarCamp gleichgesetzt wird. Einem Diskurs, den die Erfinder der Camps als die Krone der nicht gesteuerten, nur mager fomatierten, aber individuell, selbstbestimmt und kreativ erzeugten Kommunikation verstehen, jenem ersten echten Edelstein des Habermas&#8217;schen <strong><em>herrschaftsfreien Diskurses</em></strong>. Kess wird die Gleichsetzung Limo=Diskurs bei Twitter weiter gezwitschert, fröhliche Rechthaberei, bis zum Exzess getrieben. Immer witzig gemeitnt und mit lächerlichen smileys garniert.</p>
<p>Ich gebe zu: ich hatte den Gegenöffentlichkeiten und Piraterien des Netzes ein kleines bisschen mehr politischen Gehalt zugetraut.</p>
<p>Aber das war wohl von mir naiv.</p>
<p>Heute bin ich mir sicher, wenn die Piraten und  sagen wir, Oskar, zusammen an die Macht kämen, meine Zunft hätte nicht mehr viel zu lachen. Die würden die Pressefreiheit sofort rasieren.</p>
<p><strong>21. November 2011 = Metternich I</strong></p>
<p>Ich gebe zu: mein erster Tweet irgendwann heute morgen war jetzt nicht total ernst gemeint. Ich dachte nur, Bertelsmann sponsert Barcamp, ditte hat doch was. Also schmeißen wir mal ein Steinchen, ganz kleines, nur mal gucken wie die ach so kritischen Twitter-Teacher reagieren. Also schrieb ich das #ecbi11 sei halt auch eines von Bertelmaus&#8217; Gnaden gewesen, also ein #ecbe11, ein EduCampBertelsmann 2011. Und zwar, weil die Kohle und teilweise die Orga aus dem Hause der Stiftung kamen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Nun muss ich zugeben &#8211; es wurde eine Lehrstunde. Alles wurde von denen zum Thema gemacht &#8211; nur die einzige wichtige Frage nicht: Ob man weiß, zu wem man sich da ins Bettchen gelegt hat und was das dann eigentlich heißt?</p>
<p>Nö, nicht die Bohne Erläuterung, wie viel Kohle der Milliarden-€-Medienkonzern (bzw. sein Stiftungseigentümer) mit gigantischer weltweiter Feuerkraft ins EduCamp investierte, nicht der Hauch einer Andeutung, wie und ob da inhaltlich Sessions bestellt oder vorgeplant wurden, nicht die Spur eines Problembewusstseins, dass so ein Laden wie Bertelsmann sowas natürlich nicht nur so pro Bono macht, sd. sich an eine hochspannende und innovative EduCommunity ranwanst, indem er sich die Community quasi anfüttert. (Erst am Abend, also in dem Moment, als ich das hier schreibe, begann ne zaghafte Debatte, dass die ja auch was wollen könnten &#8211; und sei es, die Ideen des Camps absaugen oder ihre Kartei der digitalen Boheme auffrischen. Merci @WNeuhaus)</p>
<p>Stattdessen die Idiotenrülpser, die man als Journalist IMMER wegstecken muss: &#8216;Du machst es Dir zu leicht&#8217; &#8211; mit vier Ausrufungszeichen veredelt (Blogger kritisieren ist halt nie leicht, es ist scheiß anstrengend). Oder, des Deutschen Lieblingsargument: &#8216;Warst du überhaupt da?&#8217; Oder, ganz banal, Pressehass wie einst bei den Karlsbader Beschlüssen. Die Blogger-Szene ist auch nicht anders als, ja wieso nicht: Metternich.</p>
<p>Dank an @schb, dass er irgendwann ne normale Antwort versuchte: Nett, dass die bezahlt haben &#8211; aber &#8220;Einfluss auf Themen oder Verlauf hat d. nicht&#8221;. Das soll wohl heißen, dass die Bertelsmann-Stiftung keine Sessions bestellt oder beeinflußt hat. Das wäre natürlich toll.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/545/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/545/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=545&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Schultrojaner&#8221;: Schutz für Urheber oder Gefahr für Bürger?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Böll-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[KMK]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiatssoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuchverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kultusminister haben mit dem Verband der Schulbuchverlage den Einsatz einer Plagiatssoftware an Schulen vereinbart. Dieser so genannte &#8220;Schultrojaner&#8221; wirft grundsätzliche Fragen auf, ehe er überhaupt in die Schulen gerollt wurde. Ist er eine Erleichterung für die Arbeit der Lehrer &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/15/schultrojaner-schutz-fur-urheber-oder-gefahr-fur-burger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=533&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kultusminister haben mit dem Verband der Schulbuchverlage den Einsatz einer Plagiatssoftware an Schulen vereinbart. Dieser so genannte &#8220;Schultrojaner&#8221; wirft grundsätzliche Fragen auf, ehe er überhaupt in die Schulen gerollt wurde. Ist er eine Erleichterung für die Arbeit der Lehrer und Schutz von Urheberrechten? Oder stellt er Lehrer unter Generalverdacht und gefährdet deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung? In der Heinrich-Böll-Stiftung diskutieren am 7. Dezember Beteiligte und ExpertInnen Wohl und Wehe der Plagiatssoftware &#8211; am Abend, bevor sich die Konferenz der Kultusminister erneut mit dem Trojaner befassen wird.</p>
<p><strong>Zeit: 7. Dezember, 19 &#8211; 21 Uhr<br />
<strong>Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Schumannstr. 8<br />
</strong></strong></p>
<p>Bernd Althusmann, Präsident der KMK (angefragt)<br />
Guido Brombach, Pädagoge, Edu-Hacker und Blogger (DGB-Bildungswerk)<br />
Claudia Dalbert (Erziehungswissenschaftlerin), Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Sachsen-Anhalt.<br />
Andrė Spang, Musik- und Tabletlehrer, Köln<br />
<del>Ludwig Spaenle (CSU), Kultusminister Bayern (angefragt)</del> [Absage aus Termingründen]<br />
N.N. Verband der Schulbuchverlage</p>
<p><strong>Moderation: Christian Füller</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/533/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/533/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=533&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Eltern-Katastrophe. Oder: Eltern sind doof</title>
		<link>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/10/die-eltern-katastrophe/</link>
		<comments>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/10/die-eltern-katastrophe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pisastudien]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>
		<category><![CDATA[Ballerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Eltern sind mit ihren Hoffnungen und Ängsten eingeklemmt zwischen einem verantwortungslosen Schulsystem und ihrer eigenen Unzulänglichkeit. Der fundamentale Wandel der Kommunikationsbeziehungen verschärft die Krise Eltern zwischen Hello Kitty, Karriereträumen und Kühltruhe: Thesen zum Treffen der Landeselternschaft Niedersachsen in der evangelischen &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/10/die-eltern-katastrophe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=512&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Eltern sind mit ihren Hoffnungen und Ängsten eingeklemmt zwischen einem verantwortungslosen Schulsystem und ihrer eigenen Unzulänglichkeit. Der fundamentale Wandel der Kommunikationsbeziehungen verschärft die Krise</h2>
<p>Eltern zwischen Hello Kitty, Karriereträumen und Kühltruhe: Thesen zum Treffen der Landeselternschaft Niedersachsen in der evangelischen Akademie in Loccum 11.11. 10 Uhr</p>
<p><strong>0) <span style="color:#000000;">Grundphänomen:</span></strong> Eltern wollen, dass in der Schule alles anders/besser<br />
werden soll &#8211; aber gleichzeitig muss alles am besten so bleiben wie es ist. Genauer: wie die Eltern es in ihrer eigenen, meist hoffnungslos idealsierten Schulzeit erlebt haben.<span id="more-512"></span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">0.1 Jeder ist Schulexperte &#8211; und seien seine Lernerlebnisse noch so grauenhaft gewesen:</span></strong> Er erinnert sich mit fröhlichem Schaudern an die teils grotesken Erlfahrungen in der Schulbank. &#8220;Aber es hat uns auch nicht geschadet&#8221;, heißt es dann, etwa wenn jemand eine &#8220;Ehrenrunde&#8221; gedreht hat, wie man das vollkommen sinnlose Sitzenbleiben beschönigt. &#8220;In der Schule beginnt der Ernst des Lebens&#8221;, heißt ein schreckliches Bonmot &#8211; denn es beschreibt süffisant die Qualen, die bei vielen Kindern entstehen, wenn man ihnen ihre natürliche Neugier und ihren kindlichen Forscherdrang in der Schule ausgetrieben hat. &#8220;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr&#8221;, heißt die kontrafaktische Behauptung. Denn Hänschen, das ist inzwischen vielfach nachgewiesen, lernt ganz oft ziemlich wenig in der Schule.</p>
<p><strong>0.2. Modernisierungsresistenz des Lernformats Klassenzimmer.</strong> &#8220;In jedem anderen Lebensbereich würde jemand, der nach fünfzigjährigem Schlaf wieder aufwacht, die Welt um sich herum nicht mehr erkennen&#8221;, schreibt Rupert Murdoch in der <a title="Murdoch, FAZ" href="www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/zukunftspotentiale-bildung-ist-das-letzte-reservat-11426.html" target="_blank">FAZ</a>.</p>
<blockquote><p>Anders dagegen das Bildungswesen. Unsere Schulen sind der letzte Hort, der sich der digitalen Revolution widersetzt. Für jemanden, der heute nach fünfzigjährigem Schlaf aufwacht, sehen die Klassenzimmer nicht sehr viel anders aus als vor hundert Jahren &#8211; der Lehrer oder die Lehrerin steht vor der Klasse, unterrichtet wird mit Lehrbuch, Tafel und Kreide. Dies ist ein unglaublicher Mangel an Phantasie.</p></blockquote>
<p>Davon abgesehen, dass man Murdoch vielleicht sonst wenig glauben sollte, hier hat er Recht. Alles wird anders &#8211; nur das Klassenzimmer sieht immer noch aus wie im preußischen Schulmuseum auf Schloß Reckahn. Das ist, leider, nicht nur eine witzige Anekdote. Es ist zugleich ein Problem. Denn die Formatierung des Lernens in Befehl und Gehorsam mit den Features Klassenzimmer, Tafel, Be-Lehrer, Lehrplan etc. stammt führt zurück in die Max Weber´schen Merkmale bürokratischer Organsisation. Damit konnte man zu Zeiten Friedrichs des Großen eine allgemeine Schulpflicht durchsetzen und den Kirchen das Monopol des Lernens zum Wohle aller entreißen.</p>
<p>Aber im 21. Jahrhundert stimmt davon nichts mehr: Nicht die Idee, nicht die Prinzipien, nicht das Lernformat. Es geht darum, die Kreativität und die Beziehungsfähigkeit von jungen Menschen  zu befördern, damit sie mit den Unbilden dieses bevorstehenden Jahrtausends der Mega-Katastrophen halbwegs umgehen können. Das vorherrschende Schulsystem aber verunfähigt massenhaft Menschen, sie in der Welt zurecht zu finden, es produziert und verstärkt Dummheit, es hinterlässt Ausschussraten von 20 Prozent. Und das in einem Land, das bei industrieller Produktion Fehlerquoten von über zwei Prozent hart sanktioniert. Aber was machen Eltern? Sie klammern sich an einem hoffnungslos idealen Humboldt´schen Bildungsbegriff, der für 90 bis 50 Prozent der Kinder nie Geltung hatte (über die Zeit). Und fragen streng: &#8220;Darf man ein Bildungssystem mit einer Fabrik vergleichen, da geht es doch um zweckfreie Bildung und Blablabla.&#8221;</p>
<p>Ja, man darf, man muss sogar. Denn unser Bildungssystem ist nach den Maßstäben einer Fabrik errichtet und nach keinen anderen, mögen unreflektierte Studienräte auch von etwas anderem träumen. Unser Schulwesen ist eine drop out-Factory.</p>
<p>Aber Eltern glauben noch daran, dass sie ihre Kinder einem <em>Bildungs</em>-System anvertrauen. Und nicht etwa einer schlecht funktionierenden Wissens-<em>Fabrik</em>.</p>
<p><span style="color:#000000;">1) Eltern sind objektiv verwirrt</span></p>
<p>Eltern sind, das kann man an ihren notorischen Fehldiagnosen erkennen, objektiv verwirrt: Die ökonomischen Unsicherheiten, die sie heimsuchen, der unbewältigte, seit zehn Jahren fortgeschriebene Pisaschock und der Moral- und Erziehungswirrwarr bringen sie vollkommen aus der Fassung. Der Hype einer multimedialen Welt, dem weder sie noch ihre Kinder gewachsen sind, trägt das seine dazu bei. Eltern vertrauen ihre Kinder viele Stunden Schulen an – denen sie doch mit tiefstem Misstrauen begegnen, wie viele Befragungen und skeptische Blicke an Elternabenden beweisen.</p>
<p>Sie geben ihre bestes an Lehrer – bei denen sie sich aber partout weigern, das Zimmer für den Schulausflug zu bezahlen. Weil die es – so ein vollkommen ironiefrei vorgetragenes Argument – ja steuerlich absetzen könnten. Ein Zimmer, das jedes Elternpaar umgerechnet pro Tag umgerechnet 60 Cent gekostet hätte. Darüber wird noch zwei Stunden nach Abfahrt des Busses und weitere drei Tage in sorgsam gepflegten E-Mail-Verteilern disputiert. Von Eltern, die keine Zeit haben, ihre Kinder am Geburstag rechtzeitig von der Schule abzuholen.</p>
<p>Das ist der Zustand der Eltern &#8211; er ist zutiefst widersprüchlich. Sie diskutieren hingebungsvoll über ökologisches laktosefreies nicht-konzern-produziertes usw.-usf.-Essen in der Schulmensa. Sie verwenden ganze Elternabende und Gesamtelternvertretungssitzungen nur für dieses eine Thema, wie öko das Essen ist. Aber sie kapitulieren bei ihren erpresserisch gestimmten Kindern vor der Pommes-Bude schon nach zwei Augenaufschlägen. Schule muss ganz doll öko &#8211; aber wir selber dürfen ranziges Pommes Fett. Sind ja unsere Kinder!</p>
<p>Es ist, um es vorweg zu sagen, nicht die Schuld der Eltern. Sie sind eingeklemmt mit den Hoffnungen und Wünschen für ihr oft einziges Kind zwischen einer verantwortungslosen Schule und ihren eigenen Unzulänglichkeiten. Sie lieben ihre Kinder abgöttisch und wollen, wie Jespeer Juul schreibt, ihre Familien in ein Mini-Paradies für Kinder verwandeln (Nein aus Liebe). Aber sie finden strukturell als liebende Eltern keinen Zugang zu ihren Kindern. Zwischen ihnen und ihren Lieben steht die sich ausweitende Schule; stehen überzogene Vorstellungen von Erziehung und Charakterbildung; stehen ubiquitär sich ausbreitende multimediale Angebote. Eltern finden schon so keine Sprache für ihre Kinder – nun müssen sie durch das Flimmern, Ballern und Rauschen von Facebook und Call of Duty. Der authentische Kontakt zum Kind wird auf Null herunterdestilliert.</p>
<p>2) eltern sind zutiefst egoistisch</p>
<p>2.1 es gilt die devise my kind first. das ist soziologisch verständlich<br />
angesichts einer modernen ein-kind-politik, bei dem dann alles glatt<br />
gehen muss</p>
<p>2.2. aber ist zugleich zutiefst unpolitisch, genauer<br />
undemokratisch gedacht: denn die kinder sind nicht das eigentum ihrer<br />
eltern; historische ableitung)</p>
<p>3) eltern sind &#8211; pardon &#8211; doof: bei ihnen läuft im kopfkino immer noch<br />
die feuerzangenbowle mit dr. pfeiffer als pfiffigem frontalbespieler der klasse; wie moderne schule HEUTE UND MORGEN aussieht, wissen sie nicht</p>
<p>4) ohne eltern geht schule nicht (in der schule nicht, zuhause auch nicht)</p>
<p>- dialogisch plus thesen aus dem buch: &#8220;die gute schule&#8221; -</p>
<p>4.1 wir brauchen neue formen der zusammenarbeit: der aggression durhc empathie begegnen &#8211; klimakonferenz in der schule</p>
<p>4.2 formate diese müssen auf eine höchst widersprüchliche soziologische lage antworten: es gibt eltern, die zu viel wollen; und es gibt welche, die gar nichts wollen &#8211; außer in ruhe gelassen zu werden.</p>
<p>4.3. und es gibt kühltruhen-eltern, die ihre kinder als objekte benutzen: objekte ihrer unerfüllten liebe, unbefriedigter wünsche, als klagemauern und prügelsack; die ihre kinder, wenn sie tot sind, in die kühltruhe legen.</p>
<p>- denen müssen wir die kinder: wegnehmen! und zwar rechtzeitig -</p>
<p>schule, lehrer müssen allen diesen elternformaten gerecht werden. das ist praktisch nicht machbar.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/robertcaesar.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/robertcaesar.wordpress.com/512/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=512&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schultrojaner: Was Lisa, Sylva, Felix und Torsten sagen</title>
		<link>http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/06/schultrojaner-was-lisa-felix-und-torsten-sagen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robertcaesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Leitmedienwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich präsentiere hier die Texte von Lisa @lisarosa (Blog shift), Felix @schb (Blog Edushift), Torsten @herrlarbig (Blog herrlarbig.de) und Sylva @britsyl, die zeigen, wie bloggende Lehrer (Twitter-Teacher) über den #schultrojaner denken. Sie sollen am Mittwoch in der Bildungstaz erscheinen. Kommentare &#8230; <a href="http://robertcaesar.wordpress.com/2011/11/06/schultrojaner-was-lisa-felix-und-torsten-sagen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=robertcaesar.wordpress.com&amp;blog=15407389&amp;post=480&amp;subd=robertcaesar&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich präsentiere hier die Texte von Lisa <a href="https://twitter.com/#!/lisarosa" target="_blank">@lisarosa</a> (Blog<a title="lisarosas blog" href="http://shiftingschool.wordpress.com" target="_blank"> shift</a>), Felix <a href="https://twitter.com/#!/schb" target="_blank">@schb</a> (Blog<a title="felix`blog" href="http://edushift.de" target="_blank"> Edushift</a>), Torsten <a href="https://twitter.com/#!/herrlarbig">@herrlarbig</a> (Blog <a title="larbigs blog" href="http://www.herrlarbig.de" target="_blank">herrlarbig.de</a>) und Sylva <a title="Sylva Brit Jürgensen" href="http://twitter.com/#!/Britsyl" target="_blank">@britsyl</a>, die zeigen, wie bloggende Lehrer (Twitter-Teacher) über den #schultrojaner denken. Sie sollen am Mittwoch in der Bildungstaz erscheinen. Kommentare wie immer erwünscht, inhaltliche noch mehr als formale wie Farbe, Kommata etc.<br />
</em></p>
<p>Die Frage lautet:</p>
<h2>Ist der Schultrojaner eine Antwort auf den Leitmedienwechsel?</h2>
<p><em>Lisa Rosa wrote</em></p>
<h2><em>Sie wollen das Artensterben verhindern </em></h2>
<p>Natürlich ist der Schultrojaner eine Antwort auf den Leitmedienwechsel. Er ist eine Antwort der Sorte Abwehrreaktionen auf die Herausforderungen durch technologische Entwicklung, um das eigene „Artensterben“ zu verhindern.<span id="more-480"></span></p>
<p>In den Schulgeschichtsbüchern für die 8. Klasse kann man über die Erfindung der englischen „Spinning Jenny“ lesen. Diese moderne Baumwollspinnmaschine war der Anfang vom Ende der schlesischen Leinen-Textilfabrikanten, deren Technologie neben der Jenny (und den nachfolgenden mechanischen Webstühlen) mit einem Schlag hoffnungslos veraltet war. Das Sterben zog sich über ein ganzes Jahrhundert hin. Trotz oder gerade wegen dieser langen Zeit haben die Fabrikanten bis zuletzt nicht verstanden, dass bei Strafe des Untergangs auf die neue Technologie hätte gesetzt werden müssen. So war ab einem bestimmten Zeitpunkt nichts mehr zu retten. Auch durch krassen Lohnabbau unter das Existenzminimum bei den Produzenten, den Handwebern, konnte das Ende der Branche nicht mehr abgewendet werden. Der Punkt, vor dem durch Anpassung an die neue Zeit etwas zu retten gewesen wäre, war längst überschritten.</p>
<p>Damals war Industrielle Revolution, heute ist es eine Medienrevolution. Lerne aus der Geschichte! Soviel zur Problemorientierung.</p>
<h2>Es geht um das Lernen im digitalen Zeitalter</h2>
<p lang="de-DE">Lernen-aus-der-geschichte.de heißt auch eine der bekanntesten netzbasierten, projektorientierten und frei zugänglichen Lernmaterialsammlungen für Geschichte. Und damit zur Lösungsorientierung. Es geht natürlich nicht um die Rettung der Schulbuchverlage. Es geht um das Lernen im digitalen Zeitalter. Ebenso wie wir Textilien brauchen, brauchen wir Lernmaterial. Aber wie unsere Kleidung nicht vom schlesischen Textilfabrikanten stammen muss, so muss das Lernmaterial nicht vom Schulbuchverleger stammen.</p>
<p>Schon vor 25 Jahren während meines Referendariats war klar, dass man die SchülerInnen nicht mehr anhand eines Lehrgangs-Lehrbuches durch einen vorgegebenen Lernpfad wie am Nasenring führt, sondern die Schulbücher verschiedener Verlage als Materialsammlungen („Steinbruch“) zur Herstellung eigener Unterrichtsmateralien nutzt. Alle Lehrer tun es, und täten sie es nicht, wäre ihr Unterricht grottenschlecht und den Lernbedürfnissen ihrer SchülerInnen unangemessen. Die Erlaubnis, für den geschlossenen Klassenraum (gegen Pauschalabgeltung) aus Schulbüchern kopieren zu dürfen, hat den traditionellen Unterricht damals noch einmal gerettet, indem er ihn ein bisschen „schülerorientierter“ ermöglichte. Heute, unter den Bedingungen der Digitalität, ist auch das nicht mehr ausreichend für einen individualisierten Unterricht, der die Kompetenzen entwickeln hilft, die heute gebraucht werden.</p>
<h2>Was soll ein offlinernes Schulbuch im Klassensatz?</h2>
<p>Wir brauchen nicht nur digitale multimediale Materialien mit allen Möglichkeiten der interaktiven Bearbeitung, wie man sie schon an vielen Orten im Netz als Open Educational Resources kostenfrei längst bekommen kann. Wir brauchen auch neue Lernkonzepte, in denen die Social Media eine prominente Rolle spielen. Was soll da ein schweres offlinernes Schulbuch im Klassensatz?</p>
<p>Das Aus für die schlesische Textilfabrikation Mitte des 19. Jh. war nämlich auch nicht nur einer veralteten Technologie geschuldet: Das ganze „Geschäftskonzept“ war ein Auslaufmodell. Es war nämlich das Manufaktursystem, im Textilbereich als Verlagswesen organisiert, das da verschwand.</p>
<p><em>Felix wrote</em></p>
<h2 align="JUSTIFY">Sie wollen ihre Pfründe sichern</h2>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Ja, die von den Schulbuchverlagen angedachte Software ist der zunehmenden Digitalisierung des schulischen Alltages geschuldet und eine verständliche Antwort. Über diese &#8211; seltsam anmutende &#8211; Maßnahme versuchen die Verlage offenbar, ihre Pfründe zu sichern.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Wir leben aber in einer Zeit des Wandels, in dem für alle spürbar wird, dass durch den Computer und das Internet unzählige Veränderungsprozesse angestoßen werden, die unsere kulturellen Errungenschaften in Frage stellen und unsere Kreativität herausfordert.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Von diesem Wandel sind die Verlage ebenso betroffen wie auch Schulen und die Vorstellung von Lernen.</p>
<h2 align="JUSTIFY">Schnüffelsoftware die falsche Antwort</h2>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Auf diese Entwicklung jedoch ist eine Schnüffelsoftware die falsche Antwort. Wenn sich die Verlage in einer verändernden Medien- und Kulturlandschaft als Anbieter behaupten wollen, müssen sie MIT den Lehrenden arbeiten, und Zusammenarbeit bedeutet in erster Linie: Gegenseitiges Vertrauen.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Aber schon heute gilt, dass die Verlage dringend &#8216;digital&#8217; denken müssen. Ich bin Lehrer und die Schülerinnen fragen mich immer wieder, ob sie die Schulbücher auch digital bekommen, sodass sie diese auf dem Laptop lesen können. Dann müssen sie die Bücher nicht immer hin und her schleppen, obwohl sie die Bücher nur für eine Stunde am Tag brauchen. Verständlich, oder? Das Lern-Material soll da sein, wo ich bin und lernen möchte. Nicht zu Hause ODER in der Schule.</p>
<h2 align="JUSTIFY">Werde Lernmaterialien für meine Schüler digital anbieten</h2>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Ich denke daher darüber nach, das Material für den Unterricht nur noch digital über eine Internetseite (Wiki oder Blog) anzubieten. Dort finden sich alle Autorentexte und Informationen, die wir &#8211; Lehrende wie Lernende &#8211; im Unterricht brauchen. Auf diese Weise haben wir unser selbst erstelltes, digitales Schulbuch, welches von allen Beteiligten verändert und angepasst werden kann.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Was wäre, wenn diesen Schritt mehr und mehr Lehrende einschlagen? Sich von den Schulbuchverlagen abwenden und ihr eigenes passendes &#8220;Werk&#8221; für den Unterricht erstellen? Durch die digitalen Technologien ist eine Zusammenarbeit zwischen Lehrenden denkbar einfach geworden, auch über weite Entfernungen. Wer braucht da noch die Schulbuchverlage?</p>
<h2 align="JUSTIFY">Buch wird als dominantes Medium abgelöst.</h2>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Im heutigen Leitmedienwechsel wird das Buch als dominantes Leitmedium durch ein digitales Medium abgelöst. Der Computer &#8211; auch in seiner Form als Smartphone &#8211; ersetzt heute nicht nur bestehende Werkzeuge, sondern schafft neue, bisher undenkbare Möglichkeiten. Dies hat Auswirkungen auf das Lernen, das sich ebenfalls verändert. Lernen wird in erster Linie ein kommunikativer, vernetzter Prozess sein. Und gerade die Möglichkeiten der Kommunikation haben sich in den letzten Jahren radikal verändert.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Den Computer als bloße Weiterentwicklung zu sehen, wird daher nicht ausreichen. Auf die Schulbuchverlage bezogen: Die Digitalisierung des Buches als ausreichende Antwort auf den Leitmedienwechsel zu sehen, wäre ignorant und damit töricht.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Ob es überhaupt eine Antwort gibt, nach der das heutige Verlagswesen in der digitalen Kultur überlebensfähig ist? Ich bezweifle es.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Herr Larbig schreibt:</h3>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Idee des „Schultrojaners“ liegt in der Logik des Bestandsschutzes und steht gegen den Leitmedienwechsel. Sie ist auch Teil der um sich greifenden „Überwachungslogik“ auf dem Weg zum Präventivstaat.</p>
<div>
<h2>Der Copyright-treue Lehrer &#8211; und seine Unbilden</h2>
<p>Schauen wir uns einmal den bisherigen Alltag eines das Copyright achtenden Lehrers an, der durch gegenwärtiges Urheberrecht und Verträge der Kultusminister mit den Schulbuchverlagen zementiert wird.</p>
<p>Der hier angenommene Lehrer achtet das Copyright und will jeden Schüler angemessen fördern. Das geht mit Büchern, die die Klasse und das Kind nicht kennen, nur schwer.</p>
<p>Der Lehrer hingegen kennt die Klasse und weiß, dass es Material gibt, das für ein Kind gut geeignet ist, andere Kinder jedoch über- oder unterfordern würde.</p>
<p>Gut, denkt der Lehrer, das Problem lässt sich lösen.</p>
<h2>Er bastelt individuelle Materialien &#8211; aber er darf das nicht</h2>
<p>Er macht Kopien und bastelt ein Arbeitsblatt, das für die ganz Klasse nützlich sein sollte. – Der Lehrer weiß, dass er aus Schulbüchern in beschränktem Maß kopieren darf, aber darf er Material aus unterschiedlichen Büchern mit Schere und Papier zusammenfügen?</p>
<p>Diese Unsicherheit macht den Lehrer unruhig – und er schneidet daneben.</p>
<p>„Ach Mann, der Kopierer ist doch mit dem PC verbunden, ich scanne das jetzt ein, füge die Texte dann zusammen und drucke sie aus.“ – Und jetzt hat dieser Lehrer potentiell ein echtes Problem. <em>Das darf er nämlich nicht.</em></p>
<p>Er macht es trotzdem: Das Budget für neue Bücher ist aufgebraucht, die Eltern haben schon zusätzliche Schullektüren gekauft und er will Lernmaterial auch optisch schön verfügbar machen.</p>
<p>Unser Lehrer träumt von gutem Material, das so bearbeitet werden darf, dass alle in der Klasse ein Lernangebot bekommen. „Das ist Arbeit, aber“, so flüstert er mir erschöpft ins Ohr, „Stress macht, dass ich ständig das Gefühl habe, in den Augen der Schulbuchverlage was falsch zu machen und damit zu deren finanziellem Untergang beizutragen.“</p>
<h2>Schulbuch als Einheitsbrei</h2>
<p>Erschrocken zuckt er zusammen: „Das aber will ich nicht!“, ruft er, löscht die Dateien und nimmt nun doch das eine Schulbuch für alle. Er stößt immer wieder darauf, dass der Unterricht besser wäre, wenn er von Material aus unterschiedlichen Quellen ausgehen könnte, aber er will es nicht gewesen sein, der die Arbeitsplätze in den Schulbuchverlagen auf dem Gewissen hat.</p>
<p>Zufrieden ist dieser Lehrer nicht. Er weiß, dass er das Lernen der Kinder besser unterstützen könnte.</p>
<p>Er kommt ins Grübeln: „Ich habe das Copyright geachtet, obwohl ich doch besseres Material haben könnte, wenn digitale Bearbeitungen erlaubt wären. Es würde dann leichter fallen, differenzierendes Material zu erstellen. Und da ich nicht noch neben dem Schulbuch jedes Mal eigenes Material erstellen kann, dazu reicht die Zeit nicht, nutze ich eben ein Schulbuch, das didaktisch ja auch nicht schlecht ist, aber eben für diese Lerngruppe nicht optimal.“</p>
<h2>Ökonomische Grenzen der Lehrerfreiheit</h2>
<p>Und der Lehrer kommt mehr und mehr zu dem Schluss, dass hier eine Werteverschiebung stattgefunden hat, die zumindest einen Teil der Qualität von Bildung den ökonomischen Grenzen des Urheberrechts unterwirft.</p>
<h2>Sylva schreibt:</h2>
<h2>Sicher ist sicher sicher, oder?</h2>
<p>Lieben Sie das Risiko? Arbeiten Sie gern selbständig? Gehen Sie gern über Grenzen? Möchten Sie nachhaltig die Welt verändern und in Bildung investieren? Wollen Sie einen sicheren Arbeitsplatz? Genießen Sie das Gefühl von Überforderung in Parallelarbeit mit Unterforderung?</p>
<h2>Lehrer: Pirat im Trockendock</h2>
<p>Dann ist die Berufung zum Lehrer genau das Richtige für Sie. Hier können Sie Ihre kühnsten widersprüchlichsten Träume verwirklichen. Der Pirat im Trockendock!</p>
<p>1. In erster Linie müssen Sie sich mit Qualitätssicherung ihres Unterrichts beschäftigen. Kein Problem denn sicher ist sicher. Schließlich dürfen Sie ihren privaten PC für Unterrichts- und Schulzwecke nutzen, natürlich nur nachdem sie dem Datenschutzbeauftragten freigestellt haben ihren PC überprüfen zu dürfen. Das tun Sie gerne, denn Sie sind ja keine Privatperson, sondern Diener des Staates. Und so wie Mutter am Samstag guckt, ob das Zimmer aufgeräumt ist, wird Vater Staat wohl bei Ihnen im digitalen Kämmerlein auch einmal schauen dürfen, ob alles in Ordnung ist. Schließlich gibts ja auch ein kleines Taschengeld.</p>
<h2>Schulbücher mit Beuys&#8217;schem Kunstcharakter</h2>
<p>2. Davon bezahlen Sie als engagierter Lehrer sicherlich auch gern Ihre eigenen Kopiervorlagen, die sie in 10 Regalmetern in Ihrem jetzt auch wieder steuerlich absetzbaren Arbeitszimmer fein nach Fächern und Klassenstufen sortiert haben. Die Lehrerbücherei Ihrer Schule besteht gern aus 2 – 3 Regalen fragwürdiger Ordnersammlungen, denen Beuys&#8217;scher Kunstcharakter anmutet, Fettflecken inklusive. Doch das Gefühl in die deutsche Bildung investiert zu haben, trägt Sie in den Kopierraum und multipliziert sich von dort in die Häuser der Zukunft.</p>
<p>3. Wer von Ihnen ressourcenorientierter vorgeht, Punkt 1 und 2 für sich umgeht und Schule neu als Lern- und Lebensort denkt, der wird sicherlich die dort vorhandenen PC-Arbeitsplätze nutzen. Sie lernen jetzt, dass Ihre obersten Vorgesetzten in der KMK Ihnen auch hier maximales Risiko bei maximaler Sicherheit bieten.</p>
<h2>Schultrojaner aus reinster Fürsorge</h2>
<p>Ja, sicher, eigentlich steht die Inklusion vor der Tür und damit für Sie neue Lernmethoden auf dem Programm. Sie bilden sich fort in Lernbuffets, offenem Unterricht, möchten jedes Kind nach seiner Zone der nächsten Entwicklung fördern, ihm Angebote zur Potentialentwicklung und Kompetenzerweiterung bereithalten. Dafür benötigen Sie Material. Viel Material. Unendlich viel Material! So arbeiten Sie selbstständig und hingebungsvoll an der Herstellung von Unterrichtsmaterial zur Binnendifferenzierung und erproben sich dabei in der Handhabung neuer Medien durch Veränderung von Vorlagen von Verlagen. Dabei denken Sie mit ungutem Gefühl an die 20-Prozent-Klausel! In Ihrem Herzen keimt der Verdacht, dass die KMK es in ihrer <em>hidden agenda</em> eigentlich gar nicht wirklich möchte, dass Sie individuell fördern können. Sie möchte Sie durch einen Schultrojaner darauf hinweisen, wie Sie urheberrechtlich auf der sicheren Seite stehen und sich kein Disziplinarverfahren anbahnt. Wie freundlich, wahre Fürsorgepflicht.</p>
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